Die 5 besten deutschsprachigen Fashion Blogs für Männer <div class='second-title'>Modeblogs im Überblick</div>

Im Netz existieren unzählige Modeblogs und Magazine. Doch bei der Suche nach Seiten die sich speziell mit dem Thema Männermode auseinandersetzen wird die Auswahl schnell kleiner. Sobald auch noch alle ausgenommen werden, die nur sehr unregelmäßig neue Artikel veröffentlichen, die den Blog nur als Werbeplattform nutzen oder die einfach sehr unprofessionell aussehen, bleiben nur noch sehr wenige über. Die, nach unserer Meinung, fünf besten deutschsprachigen Modeblogs für Männer möchten wir in diesem Artikel genauer vorstellen.

Da wir aber über eine simple Auflistung der Webseiten hinausgehen möchten, haben wir uns auch mit den Betreibern und Gründern der Blogs auseinandergesetzt und uns ein paar Fragen für sie überlegt. Freundlicherweise haben uns alle schnell geantwortet – hier noch mal danke dafür!

Fashionboxx

Fashionboxx – Steffen

Fashionboxx überzeugt durch sehr umfangreiche Style-Guides auf denen Steffen, der Gründer von Fashionboxx, den Lesern Trends vorstellt und Tipps zum Thema Mode gibt. Besonders für alle die sich sonst nicht so gerne mit Mode auseinandersetzen ist der Blog ideal geeignet, da die Guides alles bin ins kleinste Detail erklären und kein Vorwissen voraussetzen. Neben Mode gibt es bei Fashionboxx auch jede Menge Informationen zu verschiedenen Männerfrisuren.

Beschreibe Fashionboxx kurz in eigenen Worten

Steffen:

Fashionboxx ist ein Guide für Ratlose und die, die etwas an ihrem Style verändern möchten. Außerdem auch eine Inspirationsquelle für neue Outfits.

Wann hast du dich das erste mal mit Mode auseinandergesetzt?

Steffen:

Das weiß ich nicht mehr. Es war eher ein Prozess als eine bewusste Entscheidung. Nach und nach interessant man sich für Themen. Es muss so in der Zeit als Teenager gewesen sein, in der man sich selbst findet und es mir wichtig wurde wie ich auf andere wirke und wie ich mich selbst sehe.

Wie würdest du deinen persönlichen Style beschreiben?

Steffen:

Sehr locker in jedem Fall. Sportlich mit einem guten Mix an Materialien und immer ähnlich. Ich mache nicht jeden Trend mit, sondern versuche mich in meinen Augen eher einfach zu kleiden, mit Teilen die wirklich hochwertig sind und die ich lange tragen kann.

Wer jung ist hat Lust auf Veränderung, das kann ich nachvollziehen. Für mich verändere ich mich auch innerhalb meines Stils oder entwickle mich weiter. Ich halte nich viel von Fast-Fashion und immer neuen Trends. Dafür sind die Ressourcen zu knapp um so verschwenderisch zu sein.

Welchen Trend würdest du niemals mitmachen und warum?

Steffen:

Fast jeden aus ökologischen Gründen, aber das ist jetzt natürlich etwas langweilig. Es gibt schon mal etwas das mir gefällt, wie z.B. das T-Shirts länger werden. Das kommt mir persönlich entgegen, da ich sehr groß bin. Auch der Sneaker Hype kommt meinem sportlichen Stil sehr entgegen und gefällt mir persönlich. Es nützt mir aber nichts rote Turnschuhe zu tragen. Das sieht 1. total bescheuert aus, 2. trage ich sonst maximal gedeckte Töne, somit passt es einfach nicht zu mir und 3. sind Freunde mit denen man rumhängt und die Kreise in denen man sich bewegt ebenfalls ein sehr großer Einflussfaktor für den eigenen Stil und da passt bei mir sowas einfach nicht rein.

Dandy Diary

Dandy Diary – Jakob & David

Dandy Diary ist ehrlich gesagt nicht mit anderen Fashion Blogs vergleichbar. Die Gründer David und Jakob sind unangepasst und machen ihr eigenes Ding. Aber nicht zuletzt deswegen schaffen sie es immer wieder mit aufsehenerregenden Aktionen auf sich aufmerksam zu machen. Am bekanntesten ist wohl der inzwischen verbotene Fake-Spot zur H&M x Alexander Wang Kollektion, den die Beiden mit großem Aufwand in Indien gedreht haben um auf die häufig schlechten Arbeitsbedingungen in der Branche hinzuweisen. Im Gegensatz zu vielen anderen Blogs wird auf Dandy Diary nicht nur positiv über Marken und Produkte berichtet. David und Jakob scheuen sich nicht ihre Meinung frei zu äußern und genau das macht sie für uns sympathisch.

Beschreibe Dandy Diary kurz in eigenen Worten

Jakob:

Dandy Diary ist ein Blog über Männermode und Trends und das richtige Leben im falschen.

Wann hast du dich das erste mal mit Mode auseinandergesetzt?

Jakob:

Wahrscheinlich als ich mir im Alter von zehn Jahren die Haare rot gefärbt habe, weil ich von nun an Punker sein wollte. Weil ich die Haare vorher aber nicht blondiert hatte, wurde das rot nicht besonders kräftig, sondern eher ein Hennarot und ich sah nicht sehr punkig aus.

Wie würdest du deinen persönlichen Style beschreiben?

Jakob:

Am liebsten würde ich meinen Style, wenn es sowas denn überhaupt gibt und das auch erstrebenswert ist, gar nicht beschreiben. Wahrscheinlich ist er ein Mix aus meiner jeweils aktuellen Frisur, die in den vergangenen Jahren wirklich in jede erdenkliche Richtung gegangen ist, den Themen und Marken und Trends, die wir auf dem Blog beschreiben und einigen Essentials, wie meinem goldenen Schmuck und den diversen Tätowierungen, die ich natürlich gar nicht mehr so leicht weg kriege.

Welchen Trend würdest du niemals mitmachen und warum?

Jakob:

Der Sartorial-Style mit dreiteiligem Anzug, Einstecktuch, Hut, bunten Socken und gezwirbeltem Schnurrbart ist nicht so richtig mein Ding. Das ist mir zu rückwärts gewandt. Generell finde ich Looks, die sich zu sehr auf Vergangenes beziehen eher langweilig.

Snobtop

Snobtop – Maximilian & Fabian

Das Männermagazin Snobtop behandelt die Schwerpunkte Mode, Pflege und Fitness. Die beiden Gründer Maximilian und Fabian veröffentlichen seit über 6 Jahren regelmäßig spannende Artikel und haben inzwischen ihr Team um das dritte Mitglied Björn erweitert. Seit kurzer Zeit haben die Jungs ihr Konzept erweitert und verkaufen unter Snobtop auch zusätzlich exklusive Männermode. Auf jeden Fall ein Blick wert!

Beschreibe Snobtop kurz in eigenen Worten

Fabian:

Snobtop ist eine Plattform für den modernen Mann, der mit uns ein Bewusstsein für gute Qualität und zeitlosen Stil teilt. Wir bieten eine 360-Grad Ansicht der modernen Lebensart und präsentieren dazu eine kleine aber feine Auswahl an hochwertigen Produkten aus verschiedenen europäischen Manufakturen.

Wann hast du dich das erste mal mit Mode auseinandergesetzt?

Fabian:

Mit etwa 15 Jahren habe ich begonnen mich mit Mode auseinander zu setzen. Damals in der Pubertät wurden auf einmal mehrere neue Sachen interessant und man wollte dem anderen Geschlecht neuerdings gefallen. Da war eine gute Frisur und angesagte Klamotten Pflicht.

Wie würdest du deinen persönlichen Style beschreiben?

Fabian:

Ich versuche mich smart zu kleiden. Das bedeutet für mich eine schöne Auswahl an zeitlosen Klassiker in moderne Looks einzuarbeiten. So kann eine tolle Lederjacke oder ein Sakko auf verschiedenste Weisen getragen werden und vielseitig eingesetzt werden.

Welchen Trend würdest du niemals mitmachen und warum?

Fabian:

Crocs und UGGs für Männer sind etwas das mir niemals in den Schrank kommen würde.

Männer-Style

Männer-Style – Sebastian

Auf Männer-Style schreibt Sebastian umfangreiche Artikel über Männermode und Lifestyle Themen. Er schreibt über seine persönlichen Erfahrungen und stellt auch ab und zu mal Hotels, Autos oder Uhren vor. Ein mal in der Woche veröffentlicht Sebastian jeweils seinen „Look of the Week“ und den Lifestyle Sonntag, in dem über seine Erlebnisse der Woche schreibt und über neue Kollektionen, Events oder Autos berichtet.

Beschreibe Männer-Style kurz in eigenen Worten

Sebastian:

Maenner-Style.de versteht sich als Anlaufstelle für den modernen Mann, der sich sowohl über Mode, Pflege und Styling im Alltag informieren möchte. Aber vor allem seinen eigenen Weg geht und sich auf diesem ein wenig inspirieren lassen möchte. Sei es in Form von spannenden Events, außergewöhnlichen Lookbooks oder dem modernen Lifestyle für den Maenner-Style steht.

Wann hast du dich das erste mal mit Mode auseinandergesetzt?

Sebastian:

Bewusst mit Mode auseinandergesetzt habe ich mich wohl in der Tat zum ersten Mal im Juni 2014. Zu diesem Zeitpunkt stand für mich fest, dass ich Maenner-Style.de übernehme und von nun an dieses ein Thema wird welches mich so schnell nicht wieder loslassen wird.

Wie würdest du deinen persönlichen Style beschreiben?

Sebastian:

Meinen persönlichen Style würde ich als minimalistisch, modern und leger bezeichnen. Ab und an gerne eine Spur eleganter, aber ansonsten tiefenentspannt. Mir ist es wichtig in den Kleiderschrank greifen zu können und ein Outfit parat zu haben, ohne stundenlang darüber nachzudenken, ob dies so überhaupt getragen werden kann.

Welchen Trend würdest du niemals mitmachen und warum?

Sebastian:

Sandalen… geht gar nicht. Noch nicht mal als Kind. Manche Dinge müssen einfach nicht sein.

Horstson

Horstson – Sascha

Dank insgesamt fünf Autoren ist Horstson ist ein besonders umfangreicher Blog. Neben den interessanten Modebeiträgen, in denen auch immer wieder über spannende neue Kollaborationen aus der Branche berichtet wird, gibt es auch jede Menge zu den Themen Musik, Design, Interieur und Kunst. Beinahe täglich erscheinen neue Artikel und bei der Fülle ist wirklich für jeden etwas dabei. Die Fragen zu unserem Mini-Interview hat uns freundlicherweise der Gründer Sascha beantwortet.

Beschreibe Horstson kurz in eigenen Worten

Sascha:

Es gibt in der Mode und in der Musik zahllose Strömungen, die wir kuratieren.

Wann hast du dich das erste mal mit Mode auseinandergesetzt?

Sascha:

Sehr früh – ich bestand als Kind darauf, meine Kleidung für den Tag selbst rauszusuchen. Dabei war es mir egal, ob sie dem Anlass entsprach oder nicht.

Wie würdest du deinen persönlichen Style beschreiben?

Sascha:

Eine Mischung aus Klassik und Sportswear.

Welchen Trend würdest du niemals mitmachen und warum?

Sascha:

Ich würde mich niemals „modisch“ kleiden. Es geht nicht um Mode, es geht um Stil. Ein schöner Nebeneffekt ist dann auch, dass man nicht aus der Mode geraten kann.

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