GEAR3 by SAEN <div class='second-title'>Rucksäcke und Taschen mit Mechanik als Vorbild</div>

Kann Design, das sich auf den Nutzen konzentriert, auch schick sein? Besitzen Kabel und Ketten ästhetische Qualitäten für moderne Lifestyle Produkte? Gründerin und Chef-Creatrice von GEAR3 by SAEN findet schon – und findet mit ihren puristischen Taschen-Kollektionen weltweit eine ständig wachsende Fangemeinde.

Funktionale Essenz

Südkorea ist nicht unser erster Gedanke in Sachen Stil-Ikonen. Abgesehen vielleicht von Gangnam Style. Seit einigen Jahren entwickeln sich jedoch die Taschen, Beutel und Rucksäcke einer junger Designerin aus Seoul genau dazu. Ihr Geheimnis? ‚Form follows Funktion’. Nicht gerade eine Geheimformel, sondern vielmehr einer der meistzitierten Design-Grundsätze. Dennoch: Diese Prämisse hat Misun Park – die Frau hinter GEAR3 – offensichtlich verinnerlicht und perfektioniert sie. Ihr Leitgedanke ist einerseits der Nutzen und Einsatz des Produktes und anderseits der Kunde und seine Bedürfnisse im Zusammenhang mit dem Gegenstand. Ihrer Meinung nach sollte Design sich der Funktion unterordnen, um so zu Komfort und Lifestyle beizutragen – und ist damit der ultimative Ausdruck von Wertschätzung dem Kunden gegenüber.

Fokus auf den Zweck – und den Menschen

Wer hätte das gedacht: Eine junge Frau findet Gefallen an den Dingen der mechanischen Welt und verwendet sie für ihre mittlerweile kultigen Kreationen modischer Accessoires. Natürlich haben viele technische Instrumente eine eigene Ästhetik – vor allem für Männer. Aber gilt das auch für Schrauben und Muttern und Kabel und Ketten? In den Umsetzungen von GEAR3 by SAEN auf jeden Fall, wie es scheint. Allerdings ist das nicht der Hauptgrund für ihre Verwendung. Sondern, dass sie den Zweck einfach am besten erfüllen, beispielsweise durch ihre Robustheit. Schließlich soll der Besitzer ja möglichst lange Freude an dem Produkt haben.

In der Passung liegt das Ziel

Die mechanistische Welt kommt der Kreativen und ihrem Credo auch deshalb entgegen, weil Werkzeuge, Bauteile und Maschinen nicht nur nach ihrem Zweck entwickelt und gestaltet werden, sondern auch immer wieder angepasst und umgestaltet werden, wenn sich die Anforderung ändert. So sind Kabel einfach ideale Griffe und ein Rucksack mit integrierter Kapuze eine intelligente Lösung. Und: Wie gut, wenn Taschen waschbar oder wasserabweisend oder wandlungsfähig sind.

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Einfach konsequent

Einfachheit, Funktionalität und Stil sind die Aspekte, die die ‚Bag-Designerin’ mit ihren Produkten verfolgt. Konsequent einfach und ‚pragmatisch’ auch die Wahl ihres Firmennamens: ‚Gear’ steht für den Bezug auf Maschinen, die Zahl ‚3’ für die drei Themen der Kollektionen und ‚SAEN’ für den Namen der Gründerin.

Nach ihrem Visual-Design-Studium will Misun Park ‚echte’ Produkte entwickeln und entscheidet sich für Fashion Design und spezialisiert sich auf Taschen. Nach einigen praktischen Erfahrungen bei bekannten Taschen- und Lederwaren-Herstellern entschließt sie sich 2008 zur Gründung ihres eigenen Labels, um ihre Leidenschaft und ihre Ideen mit der ihr eigenen Konsequenz umsetzen zu können.

Angepasst?

„Alles sollte so einfach wie möglich gemacht werden. Aber nicht einfacher.“ sagte Albert Einstein. Einfach und nutzenorientiert heißt nicht zwangsläufig nüchtern. Trotz (oder wegen?) der ‚Baumarkt’-Elemente belegt die Fashion-Welt das Label mit Attributen wie ‚futuristisch’, ‚hip’‚avantgardistisch’ und ‚spannend’. Die Spannung entsteht durch die Materialien, die Kombinationen und die Gegensätze. Hauptsächlich kommen Nylon, PU, Canvas, Rinds- oder Kalbsleder zum Einsatz, achromatische Farben kontrastieren mit lebendigen. Angepasst an den Zweck und angepasst an die Bedürfnisse sind die Taschen waschbar oder wasserabweisend, separier- und wandelbar. Ob für Freizeit, Büro oder Wochenendtrip – GEAR3 by SAEN Taschen-Lösungen sind immer außergewöhnlich und überraschend, modern und frisch, ästhetisch und elegant, um noch ein paar Aussagen von Fachleuten zu zitieren. Also: Nicht angepasst an irgendeinen bestehenden Mainstream.

Einfach ist meist das Schwierigste. Aber meist bestechend – schon Leonardo da Vinci war überzeugt „Einfachheit ist die höchste Form der Raffinesse.“

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